Wasserpflege

Pool Chemie

Wasseraufbereitung durch pH-minus und pH-plus

In mancherlei Hinsicht macht es einen Unterschied, ob ein privates oder ein öffentliches Schwimmbad gepflegt wird. Das betrifft zum Beispiel die Menge des Pool Chlors, was eingesetzt werden muss. So ist schon im Vorfeld zu betonen, dass Hygienemaßnahmen in Bädern, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, einen höheren Stellenwert einnehmen müssen als dies bei privaten Schwimmbädern notwendig ist. Außerdem können hier zur Wasseraufbereitung aufwändigere, aber effizientere Verfahren zum Tragen kommen, da diese unter kommerziellen Bedingungen schlicht besser zu finanzieren sind. Doch zunächst eins nach dem anderen.

Beginnen wir mit dem Wassereinlass in ein frisch gereinigtes Schwimmbecken. Dabei ist zunächst völlig egal, ob es private oder kommerzielle Verwendung findet. Denn es gilt für beide, dass so schnell wie möglich mit der chemischen Wasseraufbereitung begonnen werden muss.

Wie genau dabei vorzugehen ist, hängt ab von der Beschaffenheit des verwendeten Wassers. Wichtige Wasserwerte sollten daher mittels einfacher Messverfahren überprüft werden. Meist finden hierzu leicht ablesbare Farbtests Anwendung. Dabei fallen manchmal erhebliche Unterschiede der chemischen Eigenschaften auf, je nachdem, woher das Wasser bezogen wurde, ob es sich beispielsweise um Brunnen- oder doch Leitungswasser handelt. Die Dosierung von Mitteln zur Wasserpflege müssen diese Verschiedenheiten unbedingt berücksichtigen.

So ist der Grad der Wasserhärte ein wichtiges Kriterium. Die wasserhärte kann jedoch leicht mithilfe von pH-plus und pH-minus Chemikalien eingestellt werden. Ist das Wasser zu alkalisch, müssen Badende eventuell Hautreizungen befürchten. Außerdem besteht die Gefahr, dass Kalk ausfällt und sich an den Wänden und dem Boden absetzt. So entstünde ein guter Nährboden für Pilze, Algen und Bakterien, von der ästhetischen Beeinträchtigung des Beckens einmal abgesehen. Ist das Wasser hingegen zu sauer können Schädigungen an empfindlichen Oberflächen der Schwimmbadtechnik die Folge sein. Auch in diesem Falle wird zudem die menschliche Hautoberfläche in Mitleidenschaft gezogen. So sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass sich die Haut zum Schutz vor mechanischen Schädigungen, vor Austrocknung und vor Infektionen mit einem sogenannten Säureschutzmantel umgibt, der im schwach alkalischen Bereich von pH-Werten zwischen 4 und 6,5 liegt. Wasser wirkt sich auf diese Hautbarriere schnell schädigend aus, wenn Werte unter 4 oder über 8,5 erreicht werden. Daher müssen Schwimmbadbesitzer mittels chemischer Wasserzusätze, die man entweder als pH-minus oder pH-plus Präparate bezeichnet, das Badewasser möglichst in einen neutralen bis schwach alkalischen Wasserhärtebereich zwischen 7,5 und 8,5 umwandeln.

Hierzu kommen verschiedene Chemikalien zum Einsatz. Naturgemäß handelt es sich bei pH-Wert-Senkern (pH-minus) um Säuren, gehoben wird der Wert (pH-plus) indes durch Zugabe alkalischer Verbindungen. Hierbei ist Besitzern privater Pools, die nicht über Erfahrung im Umgang mit gefährlichen chemischen Substanzen verfügen, anzuraten, besser nicht mit starken Säuren zu hantieren. Sowohl zur Senkung (pH-minus) wie auch zur Hebung (pH-plus) des Härtegrades werden im Fachhandel alternativ nämlich auch sofort einsatzbereite Produkte in Granulat-Form oder ähnlichen Darreichungs-Möglichkeiten angeboten.

Sollte Wasser zum Einsatz gebracht werden, dass durch städtische Wasserbetriebe bereitgestellt wird, ist es sinnvoll, sich durch diese Unternehmen Informationen zur Wasserqualität mitteilen zu lassen. So erspart sich der Poolbesitzer, selbst verschiedenartige Tests durchzuführen. Denn neben der Wasserhärte, die durch pH-minus und pH-plus zu reguliert werden muss, ist auch die Belastung mit bestimmten Metallen oder Spurenelementen von Bedeutung. So können bestimmte Verbindungen die Vermehrung organischen Lebens im Poolwasser zusätzlich begünstigen. Die Wasserpflege sollte daher auch anorganische Belastungen berücksichtigen und mit geeigneten Aufbereitungen wirkungsunfähig machen. Organisches Wachstum im Wasser wird in Form einer regelmäßigen Wasserdesinfektion bekämpft. Die Wasserqualität wird natürlich auch durch solche organischen Verunreinigungen, die bereits im Frischwasser enthalten sind, negativ beeinträchtigt. Daher empfiehlt sich vor allem eine konsequente und regelmäßige Wasserpflege in Form der Behandlung mit Desinfektionsmitteln wie Pool Chlor gleich von Anfang an. Hierfür ist die Verwendung von Chlor Tabletten eine beliebte und praktische Darreichungsform.Denn andere Varianten des Pool Chlors können beim Hantieren mit den Präparaten Schädigungen der Haut erzeugen.

Wasserdesinfektion und Erhaltung einer guten Wasserqualität durch Pool Chlor in Form von Chlor Tabletten. Bekämpfung von Mikroorganismen als Aspekt der gründlichen Wasserpflege

Die rechtzeitige Desinfektion mit Pool Chlor ist ein wichtiger Bestandteil der Wasserpflege. Sie muss unmittelbar nach Auffüllen des Pools, meist in Form von Chlor Tabletten, erfolgen. Denn obwohl das Wasser zunächst klar und rein wirkt, ist es von Beginn an anfällig für organische Verunreinigungen. Eine chemische Wasserpflege ist daher stets unverzichtbar. Nach wie vor besteht die einzige effiziente Möglichkeit, das Wasser keimfrei zu halten darin, Chlor zur Anwendung zu bringen. Pool Chlor kann in verschiedenen Darreichungsformen erworben werden. Bewährt haben sich zum Beispiel praktische Chlor Tabletten, wobei jedoch eine einmalige Anwendung nicht ausreichend ist, um effiziente Wasserpflege zu gewährleisten. Handelt es sich um ein privates Schwimmbad, in dem vorwiegend Familienmitglieder baden, ist eine übermäßig starke Anwendung von Pool Chlor nicht notwendig, da die Übertragung von Keimen aller Art in den gemeinsamen vier Wänden sowieso deutlich effizienter erfolgt. In öffentlichen Bädern sieht das freilich anders aus. Aufgrund der Vielzahl von Besuchern, die alle ungewollt organische Partikel an ihren Füßen oder Händen mit ins Wasser tragen, ist die Gefahr einer infektiösen Wasserbelastung zu groß, um an der Dosierung des Chlors zu sparen. Pool Chlor schützt jedoch nicht nur die Badenden vor Infektionen durch Bakterien oder Pilze, die sie selbst mitgebracht haben, sondern hält auch den Pool selbst rein. Denn die genannten Mikroorganismen finden bei unzureichender Wasserpflege durch Desinfektion schnell ihren Platz, an dem sie sich weiterentwickeln können. Dabei muss dies keineswegs ein Gesundheitsrisiko für die Badenden darstellen. Die Verwendung von Pool Chlor hat nämlich auch ästhetische Gründe. Denn großflächiger Belag mit Bakterien oder Algen fühlt sich unangenehm schmierig an. Die sorgfältige Wasserpflege hilft, dass die Wände und auch der Grund des Pools einwandfrei sauber wirken. Da Mikroorganismen-Wachstum nicht notwendiger Weise auf eine Unterlage angewiesen ist, verhindern Chlor Tabletten auch, dass unansehnliche Wassertrübungen einsetzen.

Doch die sind leider auch bei ordnungsgemäßer Verwendung von Chlor Tabletten nicht dauerhaft zu verhindern. Sowohl Algen wie auch Bakterien sind nämlich bekannt für die Flexibilität, die manche Arten bei widrigen Wasserbedingungen unter Beweis stellen. Manche Mikroorganismen wachsen also trotz des vorhandenen Pool Chlors, insbesondere dann, wenn sich ein geeigneter und stabiler, jedoch hinreichend poröser Untergrund anbietet. Daher ist es zu vermeiden, dass ein ungünstiger pH-Wert zu Kalkablagerungen führen kann. Dessen Regulierung mithilfe von pH-minus und pH-plus Präparaten darf daher nie aus den Augen verloren werden.

Im Gegensatz zu Pilzen, die nur dann unter Wasser gut gedeihen können, wenn genug organische Nahrung zur Verfügung steht, benötigen viele Bakterien und vor allem Algen nur Wasser, Kohlendioxid sowie Sonnenlicht, um durch Photosynthese lebenswichtige energiereiche Verbindungen aufzubauen. Insbesondere in Freiluft-Pools finden sich für sie daher häufig trotz Pool Chlor, der regelmäßig in Form von Chlor Tabletten zugeführt wird, gute Wachstumsbedingungen. Die richtige Einstellung der Wasserhärte durch pH-minus und pH-plus senkt das Vorhandensein guter Bedingungen zum Wachstum dieser Mikrolebewesen. Da die Zunahme lebender Organismen im Wasser immer auch die Zunahme abgestorbenen organischen Materials bedeutet, droht Wasser allerdings auch bei angemessen häufiger chemischer Regulierung irgendwann zu kippen. Daher sollte es ein zusätzlicher Bestandteil der Wasserpflege sein, Algenwachstum gezielt zu bekämpfen. Hierzu eignen sich verschiedene Präparate, die der Handel anbietet. Doch bereits der fachgerechte Einsatz von Chlor Tabletten kann die Anzahl an Mikroorganismen, die in Pools gedeihen können, von Anfang an auf eine übersichtliche Anzahl reduzieren. Außerdem ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass ein vollständiger Wasserwechsel in bestimmten Abständen durchgeführt wird, um dadurch stets die Kontrolle über die Wasserqualität zu behalten.

Stets aufs Neue muss die Wasserhärte dann mithilfe von pH-minus und pH-plus Präparaten eingestellt werden.

Ein professioneller Poolbesitzer reguliert also nicht nur die Wasserhärte mithilfe von pH-minus und pH-plus Präparaten, sondern desinfiziert regelmäßig mit Chlor und verwendet in angemessenen Abständen Anti-Algenmittel.

Insbesondere mit unpraktisch zu dosierenden Chlorpräparaten sollte nach Möglichkeit nicht gearbeitet werden. Hierfür sind schliesslich nicht grundlos Chlor Tabletten erfunden worden. Sie ermöglichen eine handliche und ungefährliche Dosierung. Man gibt einfach eine angemessene Menge an Chlor Tabletten ins Wasser, muss jedoch darauf achten, diesen Vorgang auch regelmäßig zu wiederholen.

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